Die letzte Sitzung des Gemeinderats fand wegen der notwendigen Abstandsregeln durch den Coronavirus im Pfarrsaal #Oberthulba statt. Auch die Tagesordnung umfasste nur die wichtigsten Punkte.

Informationen Corona-Krise

Bürgermeister Gotthard Schlereth informierte, dass im Rathaus, bei Verwaltung und Bauhof alles krisenkonform verlaufe. Die alltägliche Versorgung sei in der Marktgemeinde ebenso sichergestellt. Er wies darauf hin, dass trotz des nötigen Abstandhaltens das Leben miteinander weiterlaufen müsse. Folgende gemeindliche Termin werden abgesagt:

  • Feierliche Eröffnung der Kindertagesstätte St. Elisabeth in #Thulba
  • #Bürgerversammlungen in Thulba und Oberthulba
  • Sportlerehrung
  • Versammlung der Jagdgenossen
  • Ostermarkt

Kauf des Rhönhof-Areals

Wie bereits in einer Sitzung zuvor angekündigt, konnte die Gemeinde das Rhönhof-Areal in der Quellenstraße Oberthulba nun erwerben. Hier sollen nun neue #Bauplätze entstehen. Im Zuge der anstehenden Bauleitplanung muss die Wasser-und Abwasserversorgung des kompletten Baugebietes „Quelle“ neu berechnet und überplant werden.

Die bestehenden Gebäude werden zeitnah abgerissen. Für diese Kosten stellt das Amt für ländliche Entwicklung eine Förderung in Aussicht. Das Gelände soll dann zügig für eine zweigeschossige Bauweise überplant werden.

Anmerkung:

Das ist das Beste, was Oberthulba passieren konnte! Jetzt muss man bei der Sache bleiben und möglichst bald dort Bauraum schaffen. Die verschiedenen bisherigen Nutzungsansätze haben gegen eine private Wohnbebauung letztlich nur Nachteile. Jetzt ist man letztlich da, wo (fast) alle hinwollten.

Vermögenshaushalt

Der Vermögenshaushalt schließt ausgeglichen mit 3,16 Mio. €. Es ergibt sich keine neue Kreditaufnahme, die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt dann 330 €. Die wichtigsten Posten auf der Ausgabenseite:

  • Erwerb von Grundstücken: 869.000 €
  • Hochbaumaßnahmen: 845.500 €
  • Tiefbaumaßnahmen: 938.100 €
  • Betriebs- und technische Anlagen: 253.700 €

Anmerkung:

Der #Haushalt im Markt Oberthulba steht gut da. Dies ist ein großer Verdienst der Politik der letzten Jahre. Natürlich stützte auch die brummende Wirtschaft kräftig die Leistungsfähigkeit unserer Marktgemeinde. Da wird man abwarten müssen, wie sich dieses schwierige Jahr entwickelt. Denn durch die Corona-Krise erwarten alle Fachleute eine tiefgreifende Rezession. Und diese Finanzschwäche wird mit etwas Verzögerung auch die kommunalen Haushalte treffen, weil die Gewerbesteuer und die Beteiligung an der Einkommensteuer eben an der Wirtschaft hängen. Es werden vielleicht magere Jahre auf uns zukommen.

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