Die aktuelle Situation stellt alle vor ungekannte Herausforderungen. So arbeitet mancher erstmals in einem Homeoffice und stellt sich den Vor- und Nachteilen. Aber auch die Schüler und deren Eltern sind im bei uns unüblichen Homeschooling (irgendwie gibt es auch dafür kein brauchbares deutsches Wort) gefordert.

Vieles Digital

Ein Segen ist natürlich die Möglichkeit, vieles über das Netz zu organisieren. So ist gerade in höheren Altersstufen und weiterführenden Schulen ein weitgehendes Arbeiten, etwa über Video-Chats möglich. Auch die Schulplattform „mebis“ wurde stark eingebunden. Das führte natürlich zu dauerhaften Ausfällen durch Überlastung der Server. Davon haben mir auch Arbeitskollegen erzählt. Die Presse hat hier in den letzten Tagen bereits berichtet.

Viele weichen dann auf Messenger und soziale Medien aus. Und plötzlich passiert das, was im Datenschutz-Wahnsinn der letzten Jahre völlig unterging: Es funktioniert einfach! Diese Krise zeigt eben auch, dass der technische Fortschritt und die Vernetzung einen wichtigen Beitrag leisten können und müssen.

GMS Thulbatal

Wir haben einen Erstklässler zuhause und das klappt tatsächlich recht gut. Das verdanken wir vor allem der hervorragenden Organisation durch die Klassenlehrerin, die ohnehin seit dem ersten Tag beste Arbeit geleistet hat und gerade in so einer besonderen Situation einfach Lob verdient! Wir bekommen die Aufgaben mit Anleitung als Wochenpaket per E-Mail. Außerdem werden Rückfragen tatsächlich sofort beantwortet.

Und scheinbar passt es nicht nur bei uns, sondern insgesamt. Denn ich hatte kurz bei Instagram eine Umfrage in die Story gesetzt und die deutliche Mehrheit aus unserer Marktgemeinde kommt ganz gut mit der Lage klar.

Ich glaube trotzdem, dass ich vielen Eltern und auch Schülern aus der Seele spreche, wenn ich sage: Wir alle freuen uns wieder auf den normalen Schulalltag! 🙂

Kindergarten

Ein mindestens genauso großes Problem sind die „kleinen Käuze“. Denn hier fehlt nicht einfach nur der tägliche Ablauf im Kindergarten, sondern vor allem der soziale Kontakt. Unser Kleiner vermisst schlicht seine Freunde und das gemeinsame Spiel. Freilich gibt man sich alle Mühe, zumindest einen Teil des Tages nach den Kindern auszurichten. Allerdings ist das einfach kein Vergleich zum Beisammensein und dem angeleiteten Spiel im Kindergarten.

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