Ich habe einiges an Anfragen und Nachrichten bekommen, warum ich nichts zur aktuellen Lage rund um den Coronavirus schreibe. Die Antwort dazu steht mehr oder weniger im Titel: Es hilft nicht viel mehr darüber online zu schreiben. Die Medien und insbesondere die zuständigen Behörden selbst leisten eine hervorragende Informationsarbeit. Da ist es schlicht überflüssig weiteres zu schreiben. Jetzt zählt das Handeln im echten Leben!

Ernst der Lage

Klar darf man noch Humor behalten! Allerdings ist die Lage ernst. Wenn selbst eine der größten Geldmaschinen der Welt, nämlich die Fussball-EM, um ein Jahr verschoben wird, ist die Krise mit einem Krieg vergleichbar. Unsere Bundeskanzlerin hat die Lage deutlich auf den Punkt gebracht:

Wir werden auch wirtschaftlich in dieser Krise wohl die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg erfahren. Hier steuert der Staat bereits mit äußerst freizügigen Mitteln gegen. Auch das zeigt deutlich, dass es mehr als eine kurze Krankheitswelle ist.

Vielleicht zeigt es auch einigen Aluhutträgern endlich, wie wichtig Impfungen sind. Auf Dauer können wir eine hochansteckende Viruserkrankung nur mit einem geeigneten Impfstoff in den Griff bekommen. Ich bin mir sicher, das werden wir. Bis dahin gilt es die Ansteckungsketten zu minimieren. Sonst drohen völlig überlastete Kranken- und Intensivstationen wie in Italien.

Behördliche Informationen

Der Markt Oberthulba stellt einige aktuelle Informationen zur Verfügung:

Das für Katastrophen- und Gesundheitsschutz zuständige Landratsamt Bad Kissingen hat eine eigene Rubrik rund um Corona erstellt. Hier werden Fragen weitgehend abgedeckt. Dort gibt es auch Infos und Formulare für wirtschaftliche Hilfen. Im Übrigen leistet der Landkreis wie immer hervorragende Informationsarbeit über die sozialen Medien und bietet zudem eine Telefon-Hotline. Mehr kann man wirklich nicht erwarten!

Hilfsangebote

Die zwischenmenschliche Hilfe erfährt ein nicht mehr gekanntes Niveau. Viele sind bereit, anderen zu helfen. Dazu gibt es bereits unzählige Gruppen und mittlerweile auch für den Landkreis eine Homepage: https://www.kg-gemeinsam-stark.de

Meine ehrliche Meinung: Diese Online-Angebote sind sicherlich nützlich. Allerdings kommt die betroffenen Risikogruppe der Senioren nur bedingt an solche Informationen. Daher habe ich mich entschieden, da nicht groß mitzumischen. Ich biete schlicht meiner Mutter und ihren Nachbarn die Hilfe beim Einkauf, etc. an. Wenn das jeder tut, braucht es kein großes Netzwerk. Das geht nur vor Ort.

Auch die Läden bei uns, wie etwa die beiden Metzgereien in #Thulba, bieten besondere Services an: Hier kann man auch liefern lassen.

Also: Kümmert Euch persönlich um eure Nachbarn und Bekannten, die Hilfe brauchen und wollen. Teilt Informationen und tauscht Euch in den sozialen Netzwerken aus. Nehmt die Regeln ernst und helft dabei, die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen. Bleibt dabei besonnen, auch diese Krise werden wir meistern.

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