Mit großen Schritten geht es nun auf die #Wahl2020 zu. Bis spätestens 23.02.2020 erhält jeder Wahlberechtigte nun eine Wahlbenachrichtigung. Die Beantragung der Briefwahl ist online bereits möglich. Das ist auch ein ganz einfaches Verfahren. Über den Link https://www.buergerserviceportal.de/bayern/oberthulba gelangt man direkt ins Bürgerserviceportal der Marktgemeinde.

Dort findet man links im Menü den entsprechenden Eintrag und gelangt mit einem Klick auf „Weiter“ und der Bestätigung der Datenverarbeitung zur Eingabe der persönlichen Daten:

Pflichtangaben sind hier lediglich der vollständige Name und das Geburtsdatum. Nach der Bestätigung der gemachten Eingaben wird die erfolgreiche Datenübermittlung bescheinigt und der Wahlschein samt Briefwahlunterlagen sollte einige Tage später im Briefkasten landen.

Andere Wege zur Briefwahl

Die Briefwahl-Unterlagen lassen sich auf verschiedenen Wegen anfordern: Persönlich im Wahlamt, per Post, per Fax oder per E-Mail.
Achtung: Ein telefonischer Anruf genügt nicht. Falls man die Briefwahlunterlagen persönlich abholt, kann gleich an Ort und Stelle per Briefwahl abgestimmt und der Wahlbrief abgegeben werden.

Anträge für die Briefwahl müssen spätestens bis 13.03.2020 bis 15:00 Uhr (Freitag vor der Wahl) der Gemeinde vorliegen.
Es gibt eine Ausnahme: Wer plötzlich erkrankt und das auch nachweisen kann, kann die Briefwahl noch bis zum Wahlsonntag, 15:00 Uhr beantragen. Wer allerdings kurzfristig vor dem 15.03.2020 noch die Briefwahl möchte, sollte den Antrag aber am besten mündlich bei der Gemeinde stellen. So erhält man sicher und rechtzeitig die Unterlagen. Personalausweis und nach Möglichkeit Wahlbenachrichtigung mitnehmen!

Vollmacht nicht vergessen

Wird der Antrag für einen anderen gestellt bzw. werden die Unterlagen für einen anderen abgeholt, muss man durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass man dazu berechtigt ist. Ein Entwurf für diese Vollmacht ist auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung vorgedruckt. Hier die Version der letzten Landtagswahl:

Die komplette Bekanntmachung über die Einsicht in die Wählerverzeichnisse und die Erteilung von Wahlscheinen für die Wahl kann man online einsehen.

Abgabe der Wahlunterlagen

Wer die Unterlagen per Post zurücksenden will, sollte dies rechtzeitig, am besten bis Mittwoch vor der Wahl tun.
Laut Bayerischen Innenministerium gilt dabei für das Porto: „Die Rücksendung des Wahlbriefs im amtlichen roten Umschlag an die Gemeinde im Inland erfolgt durch die Deutsche Post AG unentgeltlich. Nur falls Sie einen neutralen Briefumschlag verwenden, einen anderen Postdienstleister in Anspruch nehmen, den Briefumschlag im Ausland aufgeben oder eine besondere Versendungsform (z.B. Einschreiben) nutzen, müssen Sie das jeweils notwendige Entgelt entrichten.“

Die einfachste Möglichkeit ist jedoch, die Unterlagen einfach in den Briefkasten des Rathauses einzuwerfen. Dann kann man sicher sein, dass alles rechtzeitig und sicher eingeht.

Pro und Contra

Für die Briefwahl braucht man keinen Grund mehr. Jeder, der will, kann diese Möglichkeit nutzen.

Grundsätzlich bin ich selbst kein Briefwähler, sondern gehe lieber ins Wahllokal am Sonntag. Bei der anstehenden Wahl bin allerdings selbst Wahlvorsteher bei meinem Arbeitgeber, der Stadt Bad Kissingen. Zudem möchte ich vor der Wahl einen ausführlichen Beitrag erstellen, was zulässig ist und was nicht. Dazu will ich die Originalunterlagen zur Hand haben. Also habe ich die Briefwahl gleich heute beantragt.

Die Briefwahl hat gerade zur Kommunalwahl einen Vorteil: Es gibt viel zu wählen und sehr viele Möglichkeiten. Da hat man zuhause einfach mehr Ruhe und kann im Zweifel noch einmal nachschauen, was zulässig ist.

Natürlich gibt es auch Nachteile: Wer z.B. (zu) früh wählt, nimmt sich die Chance auf Entwicklungen zu reagieren. So lernt man vielleicht einen Kandidaten erst ein paar Tage vor der Wahl kennen und kann diesen dann nicht mehr unterstützen, weil man seine Unterlagen bereits abgegeben hat.

Egal wie man wählt, Hauptsache man wählt!

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