Gestern habe ich ein Foto mit einem anonymen Aushang aus #Reith geschickt bekommen:

Offensichtlich ist in Reith also nicht jeder einverstanden mit dem Versetzen der Container. Ich habe mich daraufhin bei verschiedenen Bürgern aus dem Ort kurzfristig informiert und fasse das hier noch einmal zusammen.

Was war passiert?

Zuerst einmal ist festzuhalten, dass der „Schleichweg“ zwischen dem Gewerbegebiet und dem Ort durch Steine gesperrt wurde und so die Durchfahrt nicht mehr möglich ist. Bereits das führte dort zu Diskussion und auch bei der #Bürgerversammlung kam das Thema auf den Plan. Nach Auskunft von Bürgermeister Gotthard Schlereth, der dies sogar bei der Bürgerversammlung in #Wittershausen nochmals deutlich machte, gibt es daran auch keine Änderung mehr. Es handelt sich nicht um eine gewidmete Straße.

Weiterhin wurde mit Bekanntmachung vom 06.11.2019 die Umstellung der Altglas-Container verkündet. Diese befinden sich nun an der Wendeplatte im Gewerbegebiet:

Zuvor befanden sich diese Container recht zentral im Ort bei der Alten Schule. Der Altkleider-Container steht aktuell noch dort.

Soviel ich erfahren habe, wurde das Thema unter anderem bei der Bürgerversammlung entsprechend mitgeteilt. Die Hintergründe der Umsetzung liegen in den Interessen der unmittelbaren Nachbarn der Alten Schule begründet.

Sinn & Unsinn

Hier prallen Interessen aneinander. Offensichtlich gab es Betroffene, die sich gewünscht haben, nicht beim abendlichen Grillen auf der Terrasse vom Glaseinwurf belästigt zu werden. Andererseits müssen die Reither nun ein ganzes Stück Weg zurücklegen, um ihr Altglas los zu werden. Beide Seiten sind also verständlich.

Das Versetzen ins Gewerbegebiet trotz der Sperrung der Durchfahrt ist meiner #Meinung nach nicht wirklich sinnvoll. Denn man muss nun tatsächlich recht umständlich dahin fahren. Die fast gleichzeitige Umsetzung der Container mit der Sperrung ist unglücklich.

Ein Ausweg muss auch hier möglich sein und beide Interessen sind dabei zu wahren: Die Container sollten einen Platz in Ortsnähe finden, die zumindest nicht die komplette Umfahrung notwendig machen. Natürlich muss es hierzu eine geeignete Fläche geben. Der aktuelle Standort ist auf jeden Fall „suboptimal“. Vielleicht kann hier in Zukunft noch eine bürgerfreundliche Lösung gefunden werden.

Und wie man einmal mehr merkt, ist eine detaillierte Öffentlichkeit Gold wert! Bei vielen ist gar nicht angekommen, warum die Umsetzung erfolgte. Das schafft Unmut und der drückt sich eben nicht nur beim Frühschoppen aus, sondern hat hier auch zu öffentlichen Kritik geführt. Auch wenn ich anonyme Aufrufe eher für ungeeignet halte, sollte man es hier dennoch ernst nehmen.

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One Comment

  1. Sehr geehrte Damen und Herren.

    Natürlich verursachen die Container eine geringe Lärmbelästigung, aber die ist zu vernachlässigen. Auch wenn mal früh ein LKW kommt zum entleeren, der ist nach ein paar Minuten wieder weg. Die Möglichkeit Altglas und Dosen über kurze Wege zu Entsorgen ist doch viel ökologischer und sinnvoller als mit dem Auto bis zum Gewerbegebiet zu fahren. Ich wohne auch in unmittelbarer Nähe zum Kühlhaus, mich hat es nicht gestört. Wie schon beschrieben konnten unsere älteren Mitbürger mal schnell mit dem Schubkarren zentral in Reith ihre Dosen und Gläser entsorgen. Ich fand den Platz hinter dem Kühlhaus „Perfekt „

    2+
    Joachim Geiger

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