Mit 27 Teilnehmern war die Nominierungsversammlung, die zugleich die erste im Markt Oberthulba war, eher mager besucht. Positiv hingegen ist, dass wir eine Liste mit zwölf Kandidaten finden konnten, das sind immerhin zwei mehr als bei der letzten Wahl 2014.

Alles wie erwartet

Keine Überraschungen gab es dann auch bei der Wahl der Liste. Nachdem die beiden aktuellen Mitglieder des Marktgemeinderats Elmar Sell und Jürgen Weigand erneut antraten, erhielten sie mit nur zwei Stimmen Unterschied die ersten beiden Plätze auf der Liste.

Von meiner Seite gilt es schon einmal jetzt Danke zu sagen, denn mir schenkten die Anwesenden einen deutlichen dritten Platz, also genau das, was ich erwartet hatte.

Nachdem die Liste 20 Plätze umfassen darf, wurde beschlossen die ersten vier Kandidaten jeweils dreifach zu nennen. Das ist selbstverständlich zulässig und begünstigt in unserem Fall auch die Wahl. Für wen das jetzt etwas verwirrend klingt, keine Angst: Wenn es auf die Wahl zugeht, zeige ich nochmals bebildert auf, wie die komplizierteste Wahl Bayerns funktioniert. 🙂

Besonderheiten im Markt Oberthulba

Aus einigen Städten und Gemeinden in der Region kennt man auch um die Stadt- und Gemeinderatsmandate einen Wahlkampf. Bei uns ist das nicht so, warum eigentlich?

Im Markt Oberthulba hat sich glücklicherweise keine Parteienlandschaft durchgesetzt. Es gibt zwar einen CSU-Ortsverband, allerdings keine parteipolitischen Gegner. Damit konzentriert sich das System eher auf die Ortsteile. So gibt es bei uns für jeden Ortsteil eine Liste, die dafür sorgen soll, dass jeder Ortsteil auch mit einem Stimmrecht im Marktgemeinderat vertreten ist. Das ist ein sachliches System und das ist natürlich einer der Gründe, warum niemand groß um Stimmen wirbt.

Außerdem muss man derzeit letztlich froh sein, wenn sich überhaupt genügend Kandidaten in den Ortsteilen finden, die sich für dieses Amt ernsthaft interessieren. Es besteht also letztlich nur ein Wettbewerb um die Anzahl der Sitze für einen Ortsteil.

Eigene Beweggründe

Ich brauche wohl kaum zu erklären, dass ich in hohem Maß politisch interessiert bin. 😉

Daher möchte ich mich bei der #Wahl2020 nun eben entsprechend als Kandidat zur Verfügung stellen und die Interessen der Wittershäuser ebenso wie die der ganzen Marktgemeinde zuverlässig vertreten. Dafür will ich nicht nur persönlich ansprechbar sein, sondern eben auch wie bisher die Informationen und Entscheidungen aktiv an die Bürgerinnen und Bürger herantragen. Ebenso sollte man ein entsprechend offenes Ohr haben. Das habe ich in der Vergangenheit etwas vermisst und möchte das gerne ändern.

Gerne stehe ich heute und natürlich im Falle meiner Wahl im echten Leben und online zur Verfügung.

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