Leider konnte ich die letzte #Sitzung des Marktgemeinderats nicht besuchen. Die Zusammenfassung kommt daher aus dem Bericht der Presse.

Jugendarbeit

Erster Punkt der Tagesordnung war der Bericht der Gemeindejugendarbeiterin Ina Hiller. Sie ging auf Jugendbeteiligung, offene Jugendarbeit, Freizeitangebote und auf Struktur- und Öffentlichkeitsarbeit ein und erklärte, dass die Befragung der Jugendlichen viel Zeit in Anspruch genommen habe. Ein Anliegen für Ina Hiller sei der Kontakt zu Vereinen und eine bessere Vernetzung für den Austausch und eine intensivere Zusammenarbeit. Daraufhin bekam sie Angebote und Einladungen von den Ratsmitgliedern.

Wichtiger Treffpunkt seien die zum Teil selbstverwalteten Jugend- und Partyräume. Dort gebe es auch immer wieder Handlungsbedarf und der größte Wunsch dort sei ein WLAN-Zugang. Jürgen Kolb bemängelte dort das schnell nachlassende Interesse, sobald die #Jugend selbst in die Verantwortung genommen werde.

Anmerkung:

Jugendräume sind öffentliche Einrichtungen. Für mich steht außer Frage, dass in öffentlichen Gebäuden, die der Allgemeinheit dienen, heute ein Internetanschluss die gleiche Bedeutung wie ein Stromanschluss hat. Das ist kein außergewöhnlicher Wunsch, sondern Stand der Zeit.

Die Betreuung der #Jugendräume sehe ich unterschiedlich: Wenn es in einem Ortsteil nicht funktioniert, sollte man das über die Jugendarbeit in die Hand nehmen. So kann auch in #Oberthulba vielleicht wieder ein regelmäßiger Betrieb erreicht werden. In den Ortsteilen, in denen es keine Probleme gibt, sollte man die Jugend weitestgehend machen lassen. Das hat in #Wittershausen vor 20 Jahren schon funktioniert (mein Gott, bin ich alt… 😉 ) und klappt heute mindestens genauso gut.

Außerdem sollte man dabei die Altersgruppen beachten. „Jugendliche“, die fast so alt wie die Betreuerin sind, dürften auf Anleitung eher weniger reagieren. Es spricht jedoch nichts dagegen, auch für Jüngere ein gesondertes Angebot zu machen. Das wird offensichtlich auch gut angenommen.

Kindergarten Thulba

Der Auftrag für die Bestückung des Kindergartens #Thulba mit Möbeln, Regalen und Küchenteilen in Höhe von rund 100.000 € ging an die Firma Holz in Form aus Oberthulba.

Weihnachtsbäume

Private „Baumspenden“ gab es in diesem Jahr nur eine, die auch zu verwenden sei. Aber auch im gemeindlichen #Wald wird die Auswahl immer schwieriger. Die 40 Bäume aus dem Vorjahr hatten ca. 7.500 € für Personal und Gerätschaften verursacht. Daraufhin wurde die Frage dirkutiert, ob eine solche Anzahl auch notwenig sei. Mario Götz und Jürgen Weigand waren der Meinung, dass die Bäume zur weihnachtlichen Atmosphäre gehören und die Bürger dies auch schätzen.

Ergebnis ist, dass jeder Ortsteil wieder einen großen Baum erhält. Man müsse sich aber Gedanken machen, ob die Pflanzung eines lebenden Baumes keine Alternative wäre. Die Kirchenverwaltungen sollen angehalten werden, ob wirklich derart viele Bäume gebraucht würden.

Anmerkung:

Die Christbäume waren bereits im letzten Jahr ein Thema und die Kirchenverwaltungen wurden bereits angehalten, hier ihren Bedarf zu überdenken. Grundsätzlich sehe auch ich die Bäume als ein wichtiges Stück Tradition an und kann mich auch gut mit einem gepflanzten Baum anfreunden. Fährt man z.B. im Winter durch Ramsthal oder Euerdorf, sieht man (zusätzlich) dort die geschmückten Laubbäume und selbst das sieht wunderbar aus. Da kann eine echte Tanne oder Fichte kaum schlechter dastehen.

Nachdem die Gemeinde mit nicht unerheblichen Kosten bei 40 Bäumen belastet ist, muss man aber schon in Frage stellen, ob die kostenlose Versorgung der Kirchen so notwendig ist. Leider ist es wie so oft: Bittet man den Bedarf zu überprüfen, gibt es kaum Anklang. Erst wenn ein Kostenbeitrag fällig wird, sehen die Verantwortlichen Handlungsbedarf. Bei acht Ortsteilen haben wir aktuell dort jeweils fünf Bäume. Das ist in Summe schon beträchtlich. Aber wenn die Trockenheit anhält, stellt sich die Frage danach in wenigen Jahren ohnehin nicht mehr.

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