Am ersten Schultag fand die letzte #Sitzung des Marktgemeinderats statt. Die Ausbaupläne der Firma ACO in #Reith war dabei das Hauptthema, wie sich aus dem ausführlichen Bericht in der Presse zeigt.

ACO expandiert

Werkleiter Helge Rauthe stellte das Vorhaben der Erweiterung vor und erläuterte die betrieblichen Hintergründe. Nach der letzten Maßnahme aus 2012 soll sich das Werk nun auf das Nachbargelände ausdehnen. Dieses hat das Unternehmen bereits vor längerer Zeit erworben. Die Erweiterung soll vier Stufen umfassen:

  1. Im Jahr 2020 soll ein Lagerplatz mit 8.800 m² geschaffen werden und die Verkehrsführung für die Lkw verändert werden.
  2. Schaffung einer neuen Werkszufahrt und neuer Wegführung auf dem Gelände.
  3. Bau einer weiteren Lagerhalle.
  4. Erweiterung der neuen Lagerhalle oder Schaffung eines weiteren, kleineren Außenlagers.

ACO bekennt sich mit einer Investitionssumme von rund 10 Mio. € deutlich zum Standort Reith und wird wohl in der Folge auch die bisherige Mitarbeiterzahl von derzeit 183 aufstocken.

Konkrete Pläne über das Aussehen des neuen Geländes gebe es noch nicht, man wolle aber dem bisher unauffälligen Stil treu bleiben. Weil das Gelände abfällig ist, werde auch die neue Lagerhalle die Bestandsgebäude nicht überragen.

In der #Bürgerversammlung am 29.10.2019 soll das Ausbauvorhaben den Bewohner von Reith vorgestellt werden.

Anmerkung:

Mit bereits 183 Mitarbeitern ist ACO der größte Arbeitgeber der Marktgemeinde. Es ist schön und wichtig Firmen dieser Größenordnung im ländlichen Raum zu haben. Noch besser ist es natürlich, wenn wie hier das Geschäft läuft und das Werk expandieren kann. Bereits in der Vergangenheit stand der Markt Oberthulba solchen Vorhaben positiv gegenüber und das kann man bei der geplanten unauffälligen Bebauung auch nur unterstützen.

Es ist davon auszugehen, dass die Ausbaupläne auch bei der Sperrung der Durchfahrt vom GE-Gebiet nach Reith eine Rolle gespielt haben. Sicherlich interessant wird daher die künftige Ausgestaltung der Betriebszufahrt. Aber das bringt ein flächengroßer Betrieb eben auch mit sich. Der Verkehr muss sinnvoll hin und wieder weg kommen. Hier haben die Anwohner in Reith bei der Bürgerversammlung Ende Oktober die Chance ihre Meinung zu äußern.

Verkehr Kissinger Straße

In der Kissinger Straße in #Oberthulba wurde eine Verkehrsmessung durchgeführt. Das Verkehrsaufkommen dort ist laut den Zahlen beachtlich: Vom 22.08. bis 29.08.2019 wurden 6.402 Fahrzeuge erfasst. Dabei sind dies hauptsächlich Pkw, die dort hauptsächlich im Berufsverkehr fahren.

Wegen der engen und unübersichtlichen Straßensituation herrscht hier Tempo 30. Zwar waren hier 4.956 Fahrzeuge schneller unterwegs, davon waren aber 3.363 „nur“ mit einer Überschreitung von bis zu 10 km/h zu verzeichnen.

Anmerkung:

Leider ergeht aus dem Bericht in der Zeitung nicht der Hintergrund der Erfassung. Aber gerade an dieser Engstelle sind die Zahlen schon an sich interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass dort so massiver #Verkehr herrscht. Mit rund 25% der Fahrzeuge gibt es zudem „ernsthafte“ Geschwindigkeitsübertretungen. Das ist in dem Bereich schon gefährlich. Und das kann man hier nur bedingt auf auswärtige Fahrer schieben, hier fahren wir schon alle selbst durch…

Neuer Kreisbrandmeister

Mit Torsten Büchner aus #Frankenbrunn hat der Gemeinderat einen neuen KBM aus den eigenen Reihen bestätigt. Auch hier noch einmal Glückwunsch und viel Erfolg im neuen #Ehrenamt!

0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.