Zeitgleich mit der Wahl der neuen Kommissionspräsidentin der EU fand die 14. Sitzung des Gemeinderats statt.

Sanierung des Hochbehälters

Der Hochbehälter #Oberthulba soll saniert werden. Der Beschluss dazu wurde bereits im Herbst 2018 gefasst. Die Maßnahme ist notwendig, um die hohe Qualität unserer #Wasserversorgung halten zu können. Nachdem die Kostenschätzung sich zunächst auf rund 600.000 € belaufen hatte, stand nun eine genaue Kostenberechnung durch BAURCONSULT an. Das Ergebnis: Für eine Vollsanierung bis April 2021 fallen voraussichtlich 981.000 € (netto) an. Dafür steht dem Markt Oberthulba eine zusätzliche Förderung in noch unbekannter Höhe in Aussicht. Der #Gemeinderat bestätigt die weiteren Arbeiten.

Anmerkung:

Die Problematik wurde gut dargestellt und an der Notwendigkeit der Maßnahme ändert sich ohnehin nichts. Es wird auch nicht billiger, wenn man zuwartet. Die in Aussicht gestellte Förderung gibt es übrigens nur, weil man dauerhaft hier investiert. Da es im Gremium zur Sprache kam: Klar ist die Summe ohne Umsatzsteuer. Die sollte sich aber hier ohnehin kostenneutral verhalten, weil für die Wasserversorgung in der Regel ein Abzug dieser Vorsteuern möglich ist.

Feldgeschworene

Die beiden neuen „Siebener“ aus #Frankenbrunn Patrick Fella und Linus Büchner wurden am Feldgeschworenentag in Oberthulba vom Landrat vereidigt. Das wurde nun auch im Marktgemeinderat bestätigt und Bürgermeister Gotthard Schlereth freute sich, dass die Posten mit zwei jungen Männern besetzt werden konnten.

Verbindung GE-Gebiet Reith

Die provisorische Verbindung des Gewerbegebiets mit dem Ortsteil #Reith war Thema:

Diese früher unerwünschte Verbindung wurde auf den späteren Wunsch der Ortsbevölkerung provisorisch eingerichtet. Sie ist keine gewidmete Straße und soll dem „Normalverkehr“ nicht dienen. Beanstandet wurde nun die ab der A7 angebrachte Beschilderung zu einem lokalen Gasthof, der diese Strecke durch das Gewerbegebiet entsprechend markiert hat.

Zum einen wurde die Beschilderung der Gemeinde weder angezeigt, noch wurde sie genehmigt. Weiterhin gibt es Ausbaupläne der Firma ACO, die zu Problemen mit dem Provisorium führen könnten. Und nicht zuletzt ist die Straße nach Reith eben über die Thulbaer Straße realisiert und nicht durch das Gewerbegebiet.

Während zwei Gemeinderäte ganz klar auf die Unzulässigkeit der Schilder hinwiesen und somit auf die Möglichkeit der direkten Entfernung verwiesen, möchte Gotthard Schlereth einen Ortstermin mit dem Gastwirt anberaumen und diesen zum Entfernen der Schilder auffordern.

Anmerkung:

Die Schilder wurden auf Fotos gezeigt und die meisten kennen die Situation vor Ort. Freilich kann man die Schilder sofort selbst entfernen, vor allem die, die an Verkehrszeichen angebracht wurden. Die Lösung des Bürgermeisters sagt mir aber mehr zu. Es liegt keine ernsthafte Gefahr vor und man sollte eine Lösung mit dem Betroffenen suchen und ihn selbst sein Werk entfernen lassen. Der Zustand ist zu beseitigen, da gibt es keine Frage. Schön fände ich im Übrigen ein einheitliches Bild von Werbeschildern, wie man es auch in der Schlimpfhofer Straße geschaffen hat. Ein gleiches System für alle Ortsteile und dann hätte des auch ein Gesicht.

Probstei Thulba

Unter dem Punkt Bekanntgaben gab es deutliche Kritik: Bürgermeister Gotthard Schlereth ärgert sich über die Art der Entscheidungsfindung bei der Außenstelle für das Naturerlebniszentrum. Die Probstei in #Thulba ist dabei für unsere Marktgemeinde ins Rennen gegangen, konnte aber nicht überzeugen. Aus dem Schreiben des Umweltministers ging letztlich nur hervor, dass die angesiedelten Schulen und die Barrierefreiheit unter anderem ausschlaggebend für den Standort Hammelburg waren. Schlereth gefällt dabei nicht, dass die Entscheidung ohne weitere Abstimmung und Information offensichtlich in den Hinterzimmern von Umweltministerium und Landratsamt getroffen worden seien.

Schlecht sei zudem, dass erneut eine Stadt und kein Dorf im ländlichen Raum ausgestattet würden. Dennoch sei es positiv für die Region und die #Allianz Fränkisches Saaletal. Für die Nutzung der Probstei müssen nun mit der IMBY neue Möglichkeiten gesucht werden. Trotz werde es keinen geben, aber die Kritik müsse man schon aushalten.

Anmerkung:

Dafür erhält Gotthard Schlereth sicher nicht nur vom Gemeinderat Zustimmung, sondern von den meisten Bürgern! Für Außenstehende war ohnehin kein Einblick in das Bewerbungsverfahren möglich, aber wenn nicht einmal mit den betroffenen Kommunen gesprochen wird, ist das schlicht traurig. Gut gefügt in dieses Bild hat sich die gleichzeitige Wahl der EU-Kommissionspräsidentin: Die gleiche Art von Hinterzimmerpolitik nur auf einer höheren Ebene. Solche Vorgänge fördern die Demokratie sicher nicht! Es ist schön einen Bürgermeister zu haben, der das auch unverblümt anspricht. So viele Bewerber um die Außenstelle gab es nun nicht, dass man das Verfahren nicht mehr im Dialog erledigen hätte können.

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  1. Pingback: Großer "Steinschlag" in Reith - inOberthulba

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