Im Vorgriff auf einen Dienstpostenwechsel stand noch eine Veröffentlichung in der Zeitschrift Versorgungswirtschaft aus. Diese ist nun Anfang des Monats erschienen und befasst sich mit einem Problem aus der Körperschaftsteuer. Ab September diesen Jahres werde ich mich für eine regionale Stadt dauerhaft mit dem Bereich Kommune und Steuern beschäftigen dürfen. 🙂

Keine Steuer verschenken

Im Speziellen geht es darum, dass Kommunen regelmäßig Eigenbetriebe besitzen, bei denen sie im weitesten Sinne als Gesellschafter tätig sind. Wenn etwa eine Gemeinde eine Schwimmbad, ein Versorgungsnetz oder ähnliches betreibt, steht sie insoweit in der Körperschaftsteuerpflicht.

Werden diesen „Gesellschaften“ nun Gelder zugeführt (z.B. für Investitionen) und das sog. steuerliche Einlagekonto nicht oder nicht richtig in der Erklärung abgebildet, können sich schnell Situationen entwickeln, in denen die Rückzahlung der Mittel zur Steuerpflicht führt. Im Beitrag werden daher die Grundlagen zu diesem Instrument vermittelt und Auswege bzw. Rettungsmaßnahmen dargestellt.

Betroffene

Auch wenn es auf den ersten Blick so klingt, als wären nur große Kommunen betroffen, ist das natürlich nicht so. Ein Eigenbetrieb ist auch in kleinen Gemeinden etwas völlig Normales und daher sollte man Kenntnisse über diese Problematik nicht zu „stiefmütterlich“ behandeln. Denn es geht um verschenkte Steuern, wenn hier Fehler passieren.

Wer sich dafür interessiert, kann hier den Volltext kostenlos lesen.

Für fachlichen Austausch oder sonstige Anfragen, stehe ich wie üblich gerne zur Verfügung.

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