Wie bereits erwähnt, war ich diese Woche zu Besuch beim Bayerischen Rundfunk, weshalb ich selbst nicht die #Sitzung des Gemeinderats besuchen konnte. Einen Bericht von dieser tollen Erfahrung in München lasse ich natürlich noch folgen!

Neuer Forstweg

Um die Rückemöglichkeiten zu verbessern soll ein neuer Forstweg am Geißberg in der Gemarkung #Thulba entstehen:

Die MK Gruembel Baugesellschaft aus Gössenheim hat den Auftrag zum Bau des Weges mit Wendehammer für rund 43.000 € erhalten. Neben einer staatlichen Förderung werden die Kosten durch Schotter in Eigenleistung gering gehalten. Zur Vorkehrung, dass sich die Strecke nicht zu einem Schleichweg für Autofahrer entwickelt wird eine Schranke angebracht.

Nachmittagsbetreuung

An der #Schule in #Oberthulba ist die Nachfrage nach der Ganztagsschule zuletzt stark gesunken. Für die Mittelschule kommt wohl keine Ganztagsklasse mehr zustande. Als Alternative kommt eine verlängerte Mittagsbetreuung in Betracht. Für die Schüler würde dies keinen Unterschied bedeuten. Allerdings gebe es deutlich weniger Zuschüsse für die Änderung. Bisher übernimmt die Gemeinde die Elternbeiträge für die offene Ganztagsschule und muss damit ein Defizit von zuletzt rund 48.000 € decken. Nach der Änderung würden sich diese Kosten auf etwa 80.000 € belaufen.

Die Verwaltung will sich daher zunächst bemühen, eine Ausnahmegenehmigung für eine gemischte Klasse aus Grund- und Mittelschülern zu erlangen. Ansonsten muss der #Gemeinderat in der kommenden Sitzung über die Übernahme der höheren Kosten entscheiden. Hinzu kommt ohnehin das Defizit aus der Mittagsverpflegung, das mit 21.000 € zu Buche schlägt.

Anmerkung:

Das Problem mit der Ganztagsschule ist, dass trotz der „Offenheit“ uneingeschränkte Schulpflicht besteht. Man kann also an einem schönen Sommertag, wenn man vielleicht selbst gerade frei hat, seine Kinder nicht einfach früher abholen und ins Schwimmbad gehen. Das ändert sich im Übrigen auch bei der verlängerten Mittagsbetreuung nicht, denn auch hier herrscht der Grundsatz der Anwesenheitspflicht, um die Förderung zu sichern.

Die Kosten sind zwar nicht gerade gering, doch egal wie es ausgeht, sollte es die Investition wert sein. Schließlich geht es um eine attraktive Familienpolitik und um die Zukunft unserer Gesellschaft. Anderseits wäre ein (geringer) Elternbeitrag förderlich, um die Maßnahme zu schätzen. Denn was nichts kostet, ist vielen auch nichts wert. Vielleicht kann man auch einen Blick auf andere Kommunen werfen, nicht nur weil wir damit konkurrieren, sondern vor allem, um langfristig tragbare Modelle zu entwickeln. Und nicht zuletzt, könnte man die betroffenen Eltern befragen, was sie sich wünschen.

Entwicklung der Schülerzahlen

Schulleiter Frank von Schoen zeigte sich vorsichtig optimistisch für die kommenden fünf Jahre im Hinblick auf den Bestand der Mittelschule. Allerdings liegt die Schülerzahl nah an der Mindestgrenze. In der Grundschule wird es im kommenden Schuljahr neun Klassen geben, damit ist dieser Bereich stabil.

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