Starke Wahlbeteiligung! Im Vergleich zur letzten Europawahl im Jahr 2015 ist die Quote der Wähler um über 20% gestiegen. Mit 62,84% ist man auf dem Niveau der Kommunalwahlen angekommen. Das lässt hoffen, dass es bei der #Wahl2020 auch auf Gemeindeebene zu einer großen Beteiligung kommt.

CSU standesgemäße Gewinnerin

Die Überraschung beim Ergebnis dürfte sich in Grenzen halten: Mit 51,71% ist die CSU im Markt Oberthulba deutlich vorne. Das ist aber dennoch ein Stimmverlust von rund vier Prozent gegenüber 2014.

Die Grünen und die AfD stehen etwa doppelt so stark da wie zuvor und auch die Freien Wähler konnten um fast zwei Punkte zulegen. Die Ergebnisse fügen sich ohne nennenswerte Ausreißer in das Bild des gesamten Landkreis Bad Kissingen ein.

Sitze

Deutschland hat 96 Sitze im Europäischen Parlament. Insgesamt müssen die Christdemokraten und die Sozialdemokraten mit 35 bzw. 40 Sitzen weniger auskommen. Für die deutschen Sitze bedeutet das folgendes Ergebnis:

Die CSU konnte also einen Platz hinzugewinnen. Für einen Abgeordneten aus Unterfranken hat es leider nicht gereicht, Christian Staat ist zweiter Nachrücker der CSU. Die Kandidatin Monika Vorndran aus #Oberthulba hatte, wie nach der Listenplatzierung zu erwarten war, leider keine Chance.

Kommentar

Wie eingangs erwähnt, ist bereits die hohe Wahlbeteiligung ein großer Erfolg. Wählen ist Bürgerpflicht!
Nun ist die EU auf den ersten Blick zwar deutlich weiter vom Alltag entfernt und das Parlament hat (noch) keine vergleichbare Rolle wie auf der Ebene der Länder. Trotzdem wird fast jeder täglich mit den Problemen der europäischen Gesetzgebung konfrontiert. Das greift in fast alle Bereiche unseren Zusammenlebens ein und deshalb kümmert es letztlich jeden, ob er will oder nicht.

Stark finde ich, dass die Rechtspopulisten deutlich unter zehn Prozent geblieben sind. Und mindestens ebenso schön ist es aus meiner Sicht, dass die Liberalen im gesamten Parlament um 41 Sitze zulegen konnten und somit zu den Gewinnern zählen.

Die Union musste im Endspurt lernen, dass man im Internet keine Wahl gewinnen, aber sehr wohl verlieren kann: YouTube-Star „Rezo“ zeigte in seinem Video recht praktisch auf, was die beiden Parteien in den letzten Jahren zu verantworten hatten. Vieles plakativ, aber im Kern nicht ganz unberechtigt. Darauf hätte es eine konkrete Antwort gebraucht, und die kündigte man auch an in Form eines klarstellenden Videos an. Dann folgte jedoch ein Rückzieher: Man veröffentlichte stattdessen ein elf-seitiges PDF und lud Rezo zum persönlichen Gespräch ein. Das sorgte für Spott und Häme, denn mit dieser Klarstellung wird man nicht mal einen Bruchteil der Zuschauer des Videos wirklich erreicht haben.

Nachdem nun als nächstes die #Kommunalwahl mit Bürgermeisterwahl ansteht, wird es für uns alle sehr viel interessanter. Denn es geht um unsere Selbstverwaltung in der Marktgemeinde und die Themen und Personen sind sehr viel näher am Bürger. Ich bin gespannt und freu mich drauf. Und die mittlerweile viel gestellte und beantwortete Frage, ob ich mich ebenfalls engagieren will: JA! Ich werde mich über die Liste der FWG Wittershausen für ein Mandat im #Gemeinderat bemühen.

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