Wie bereits erklärt, war es diese Woche zeitlich etwas eng. Deshalb folgt mit einer kleinen Verspätung eine Zusammenfassung der Ergebnisse der letzten #Sitzung des Gemeinderats.

Haushalt

Nachdem die Ansätze im #Haushalt bereits in einer vergangenen Sitzung vorgestellt wurden, bestätigte der Marktgemeinderat die #Haushaltssatzung. Mit rund 10,7 Mio. € liegt ein beachtliches Budget vor und man kommt ohne neue Schuldenaufnahmen aus. Die Verschuldung sinkt Ende 2019 auf 1,86 Mio. €, dafür werden allerdings die Rücklagen im Haushalt allmählich aufgebraucht.

Veranstaltungsraum

In #Frankenbrunn wird die Gaststätte zum Jahresende die Pforten schließen. Für die Vereine und Bürger steht dann kein geeigneter Raum mehr zur Verfügung. Daher besteht dringender Handlungsbedarf. Nun hat man die Alte Schule ins Auge gefasst und will das örtliche Büro Seitz mit der ersten Planung beauftragen. Im Sommer sollen die Frankenbrunner dann in einem Bürgerworkshop über die künftige Nutzung entscheiden.

Anmerkung:

Die Frankenbrunner hatten Segen und Fluch zugleich: Ein lokales Wirtshaus, das auch die Vereine zahlreich nutzten. Das zu unterstützen war und ist der einzig richtige Weg, denn ansonsten kann ein kleines Lokal auf dem Land kaum mehr überleben. Allerdings sorgt es eben auch dafür, dass die Vereine nur wenig mit eigenen Räumlichkeiten beschäftigt sind. Kommt es nun, dass die Wirtschaft schließt, herrscht eine Lücke. Da hatten wir in #Wittershausen genau das Gegenteil, nämlich keine Wirtschaft mehr und so fungieren seit Jahren bereits die Vereinsheim und die Alte Schule als Versammlungs- und Begegnungsstätten.

Aus meiner Sicht besteht da keine Frage um die Notwendigkeit dieser Investition. Ein Ort ohne Treffpunkt stirbt aus. Große Anerkennung verdient, wie bereits in Wittershausen, die Einbindung der interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ein solches Projekt findet nur Anklang und Belebung, wenn die Betroffenen mit ins Boot dürfen.

Umbau Kindergarten

Der #Kindergarten in #Oberthulba plant einige Umbaumaßnahmen und bittet die Gemeinde dafür um Unterstützung. Die Trennwände in den Toiletten müssen erneuert werden und eine neue Küche ist geplant. Außerdem soll ein „Kinder-Bistro“, also ein abgetrennter gemeinsamer Essbereich für die #Kinder, entstehen. Ziel ist die Fertigstellung bis zum Allianztag des Kissinger Bogen e.V. im Herbst. Der #Gemeinderat stimmt der üblichen Beteiligung von einem Drittel der Kosten, also rund 13.800 € zu.

Anmerkung:

Im Kindergarten Oberthulba ist der Platz einfach Mangelware. Die tolle Lage im Ort hat eben den Nachteil, dass eine Vergrößerung der Räumlichkeiten oder des Außenbereichs nicht möglich ist. Ein gemeinsamer Essbereich ist schon schön. Nahezu jede Firma, die so viele Beschäftigte hat, wie der Kindergarten Kinder (und Personal) verfügt auch über eine Kantine. Auch Kinder essen lieber in Ruhe gemeinsam.

Nachdem es nun auch mit einem hübschen Zaun außen geklappt hat, steht ein paar Maßnahmen im Inneren nichts im Wege. Nur so kann man aus dem wenigen Raum etwas Ansehnliches heraus holen.

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