Was fĂŒr eine Woche: Zwei Tage Ansbach, zwei Tage Frankfurt, dann gestern Abend noch „schnell“ Generalversammlung des Kindergartenvereins. Der Besuch der #Sitzung war definitiv nicht drin… 😉 Ich bin froh, dass heute mal kein Termin auf dem Kalender steht und ich frei habe.

Feuerwehrfahrzeuge

Ein LF-16 der #Feuerwehr #Oberthulba befindet sich aktuell in der Werkstatt und bekommt nach Beratung des Gemeinderats nun ein Austauschgetriebe fĂŒr rund 11.500 €.

HauptsĂ€chlich fĂŒr die EinsĂ€tze auf der Autobahn soll zusĂ€tzlich fĂŒr die FFW Oberthulba ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) angeschafft werden. Ein Mehrzweckfahrzeug hat Aufgaben als Einsatzleitwagen, als Mannschaftstransporter oder als GerĂ€tetransporter fĂŒr Atemflaschen, SchlĂ€uche, Schaummittel und dergleichen. Die voraussichtlichen Anschaffungskosten von 60.000 € wurden in den Haushalt aufgenommen und die AntrĂ€ge zur Förderung sollen von der Verwaltung gestellt werden.

Nachdem in #Frankenbrunn nun ein altes TSF frei geworden ist, soll dies an die FFW #Reith gehen, die bisher ein 40 Jahre altes Fahrzeug verwendet. Bevor das Fahrzeug umzieht wird es fĂŒr etwa 3.600 € vollstĂ€ndig neu lackiert, fĂŒr den Digitalfunk umgebaut und auf dem Fahrzeugdach wird eine Halterung fĂŒr eine vierteilige Leiter angebracht.

Die Feuerwehr Reith möchte ihr altes Fahrzeug gerne fĂŒr Vereinszwecke behalten. Hierzu gab es jedoch noch keine Entscheidung.

Anmerkung:

Die autobahnnahe FFW Oberthulba ist sicherlich mit einem MZF sicherlich gut beraten. Das denkt man sich ja nicht mal schnell aus, sondern dahinter steckt ein ausgearbeitetes Fahrzeugkonzept. Bevor man dann im Ernstfall erst auf weiter entfernt liegenden Wehren warten muss, sollte man selbst entsprechende GerĂ€tschaften aufweisen. Jeder, der einmal in einer Notlage ist, pfeift auf sĂ€mtliche Ausgaben fĂŒr die Feuerwehr. Dieses Geld ist gut investiert und die Marktgemeinde ist gut aufgestellt.

Im Artikel zu lesen ist jedoch auch, dass sich BĂŒrgermeister Schlereth auf die Einsatzstatistik beruft, nach der in den vergangenen 16 Jahren die Einsatzzahlen der Feuerwehren des Marktes Oberthulba von 27 (2012) auf 157 EinsĂ€tze (2018) gestiegen seien. Das ist aber nur auf dem Papier so richtig, denn in dieser Zeit fand eine Umstellung statt. WĂ€hrend z.B. in 2012 bei einem Hochwasser mit fĂŒnf betroffenen HĂ€usern noch ein Einsatz gezĂ€hlt wurde, werden nun in 2018 eben fĂŒnf EinsĂ€tze gezĂ€hlt. Die Steigerung der Einsatzzahlen ist also auf diese Weise nicht zu erfassen. Eine Erhöhung der EinsĂ€tze von ĂŒber 580% gab es nicht.
Auch wenn es sich hier (zumindest zum Teil) nur um einen Statistik-Trick handelt, bleibt die ordentliche Ausstattung der Wehren wichtig!

Sonstiges

Von den fĂŒr mich wichtigen Punkten aus der Tagesordnung: Amtsblatt – Praxis im Hinblick auf das BGH-Urteil, AntrĂ€ge auf Überflug von Drohnen zur Erstellung von Luftbildaufnahmen und Behandlung der Anregung aus den BĂŒrgerversammlungen im Februar 2019 konnte ich bisher noch nichts lesen. DafĂŒr gibt es noch einen großen Artikel ĂŒber einen Schwarzbau in #Thulba. Ganz offensichtlich gibt es eben verschiedene Sichten auf das, was interessant ist. Darum bleibt mir nur auf das Protokoll zu warten.


UPDATE 13:15 Uhr

Drohnen

Jetzt gibt es noch einen Artikel zu den beiden AntrĂ€gen auf DrohnenĂŒberflug. Fazit daraus ist, dass die Genehmigung grundsĂ€tzlich vom Luftamt Nordbayern in NĂŒrnberg einzuholen ist. Erst nach AbklĂ€rung der Einzelheiten dort solle man sich an die Gemeinde wenden, sofern die ZustĂ€ndigkeit der Marktgemeinde gegeben ist. Das ist der Fall, wenn Start und Landung der Drohne sowie der Betrieb ĂŒber gemeindlichen Straßen und Wegen erfolgt.

Beim geplanten Ehrenamtstag sieht die Verwaltung zudem Bedenken, ob eine Genehmigung ĂŒberhaupt erteilt werden könne. Hier geht es um Haftungs- und Datenschutzfragen, die abzuklĂ€ren sind.

Anmerkung:

DrohnenflĂŒge sind derzeit eine rechtliche Grauzone in vielen Bereichen. Doch es gibt recht klar abgesteckte GrundsĂ€tze, die Beachtung finden mĂŒssen. Wer hier Interesse hat, findet eine Zusammenfassung auf http://www.sicherer-drohnenflug.de/. Haftung und Datenschutz sind allerdings grundsĂ€tzlich zivilrechtliche Fragen und haben mit der Gemeinde nichts zu tun. Diese muss aber natĂŒrlich als GrundstĂŒckseigentĂŒmer zustimmen. Da ist der verwiesene Weg genau der richtige.

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