Die meisten Leser interessiert es ja doch immer wieder: Was steckt hinter so einem Blog und wie funktioniert das ganze Werk. Ab und zu kommt das dann auch mal irgendwo zur Sprache und viele sind ganz verwundert, wie das läuft.

Heute will ich deshalb einmal Einblicke gewähren, die sonst beim Lesen auf dieser Seite oder in Facebook verborgen bleiben.

Wann machst du das?

Eine immer wieder gestellte Frage. Auf der einen Seite wird dabei die Pflege einer WordPress-Seite von der „älteren Generation“ deutlich überschätzt. Es ist eben nicht mehr wie in den Neunzigern. Man braucht keine aufwendigen HTML-Kenntnisse und dergleichen mehr, sondern das funktioniert wie ein Textverarbeitungsprogramm und kann von überall betrieben werden.

Steht also die Seite einmal, ist das laufende Füttern technisch recht einfach.

Auf der anderen Seite steht natürlich die inhaltliche Arbeit, also das Verfassen der Artikel. Das nimmt je nach Thema und der persönlichen Neigung natürlich etwas mehr Zeit in Anspruch. Nachdem ich letztlich nur darüber berichte, was mich auch interessiert, muss ich mich nur selten durch zähe Materie kämpfen und Sprache im Allgemeinen ist ebenfalls eher mein Freund als Feind.

Will man natürlich z.B. eine Gemeinderatssitzung oder eine andere Veranstaltung besuchen und darüber schreiben, ist der Aufwand dementsprechend größer. Das kann ich als derzeit reiner Besucher nicht immer leisten.

Wie man im Titelbild sehen kann, bin ich ebenfalls öfter zum Unterrichten etwa an der Landesfinanzschule Bayern unterwegs. Hier kann ich die freien Abendstunden (wie jetzt gerade eben) oft nutzen, um den ein oder anderen Beitrag zu erstellen. Außerdem sind so manche Abende am TV mittlerweile eher Zumutung als Entspannung… 😉

Für die ganz Neugierigen gibt es hier ansonsten mal einen Blick auf die entsprechende Ecke meines Büros, wenn es aufgeräumt ist… 😉

Uhrzeiten

Die teilweise recht wilden Uhrzeiten von Veröffentlichungen hier und vor allem der Posts auf Facebook sind natürlich nicht real. Nur der kleinste Teil der Beiträge wird sofort veröffentlicht, die meisten sind im Voraus geplant.

Ich nutze einfach die oben beschriebene Zeit, um Artikel zu verfassen. Das zieht sich auch manchmal ein bisschen länger hin. Veröffentlicht wird dann, wenn es passt.

So sieht dann in Facebook etwa der Plan aus. Dieser ändert sich durch neue Nachrichten letztlich jeden Tag. Ich schaue einfach regelmäßig auf die Seiten der Lokalpresse und nach dem Ausbau der Rathaus-Homepage auch dort. Die Links nehme ich entsprechend auf und den Rest macht FB nach Plan.

Die Uhrzeit ist ein entscheidender Faktor, wie oft ein Beitrag eingeblendet wird. Viele Leser gibt es unter der Woche z.B. in den frühen Morgenstunden oder eben am Abend.

Der Inhalt macht’s!

Ganz wichtig ist natürlich auch der Inhalt eines Posts. Man kann deutlich erkennen, dass etwa ganz lokale Themen aus Gesellschaft und Politik deutlich besser ankommen, als etwas überregionales. Das ist verständlich, weil es eben für „große“ Themen deutlich bessere Kanäle gibt.

Auch die Aufrufzahlen in WordPress belegen das. Ich habe auf dem Bild bewusst einen „unspektakulären“ Zeitraum genommen, der die Aufrufe im Normalfall aufzeigt.

Häufig geklickt werden auch Umfragen oder die beiden bisherigen Teile des Markt-Oberthulba-Quiz. Die Nutzer freuen sich also, wenn sie irgendwie teilhaben können.

Die Reichweiten bei FB sind sehr unterschiedlich. Es reicht von gerade einmal 200 Einblendungen bis knapp 10.000. Im langfristigen Mittel werden rund 450 Personen je Beitrag erreicht. Die sind dafür entsprechend meiner Zielgruppe aber eben fast alle von hier!

Woher kommen die Ideen und Inhalte?

Das meiste ist, wie gesagt, persönliches Interesse, das ich entsprechend aufbereitet teile. Politisch möchte ich in der kommenden Periode ab der #Wahl2020 die Geschicke unserer Marktgemeinde als Mitglied im #Gemeinderat mittragen und da ergeben sich eben vermehrt auch die entsprechenden Themen.

Einen Großteil machen aber auch Ihre und Eure Meldungen aus. Oft werde ich auf Themen angesprochen oder man schickt mir das ein oder andere mit der Bitte um Veröffentlichung. Das tue ich natürlich gerne!

Auf Facebook findet man somit unter Leben im Markt Oberthulba eine Sammlung an Informationen aus Gesellschaft, Vereinsleben und Politik rund um unsere Marktgemeinde.

Willst du das ewig machen?

Ehrliche Antwort: Weiß ich nicht! Das Leben verändert sich ständig. Beruflich, privat, persönliche Interessen, äußere Einflüsse,…

Ich mache das, solange es mir Spaß macht und die äußerst positive Resonanz bestärkt mich freilich in der Sache. Der aktuell schwierigste Teil meiner Arbeit hier ist die politische Berichterstattung, denn die Informationsbeschaffung ist als reiner Zuschauer recht zäh. Das war ja im Übrigen einer der Hauptgründe dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Da erhoffe ich mir jedoch eine entsprechende Verbesserung, sofern ich einen der 20 Sitze im Gemeinderat erringen kann.

Aktuell wird es so weitergehen!

Viele Grüße heute aus Ansbach!
Daniel Bahn
gestern, 21:18 Uhr 😉

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One Comment

  1. Pingback: Ergebnisse 4. Sitzung des Marktgemeinderats - inOberthulba

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