Bei der gestrigen #Sitzung des Gemeinderats ging es im öffentlichen Teil nur um die geänderte Planung bei der Sanierung des #Kindergarten #Thulba sowie dessen Umfeld.

Zum Ende wies Bürgermeister Schlereth auf die anstehenden Bürgerversammlungen in #Hassenbach und #Schlimpfhof hin, bei denen es auch um den Neubau des Radwegs und den Mobilfunkausbau geht.

Kindergarten wird größer

Mit guten Nachrichten startete der Vortrag von Planer Herrn Dietz (Fa. Dietz & Partner): Es ist gelungen ein Nachbargrundstück zu erwerben und somit kann ein eigener Außenbereich für die Kleinkinder im neuen Kindergarten ermöglicht werden.

Der ursprüngliche Außenbereich bleibt erhalten, auch wenn es wegen der Straßen- und Abwasserplanung zu einem kleinen Einschnitt kommt. Angesichts der Grundstücksgröße ist dieser jedoch ohne Einschränkungen verkraftbar.
Die geplante Gestaltung soll nun zeitnah nochmals mit dem Team des Kindergartens, das auch mit drei Besucherinnen vertreten war, abgesprochen werden.

Entwässerung nicht im Rohr

Herr Fischer von Hoßfeld und Fischer zeigte eine alternative und kostengünstige Umplanung bei der Flächenentwässerung auf: Statt einer Verrohrung sollen zwei offene Gräben das Regenwasser beseitigen. Die Kosteneinsparung dadurch beläuft sich auf über 60.000 €.

Zu klären ist noch wo genau das Wasser der Kanalisation zugeführt werden kann. Zudem verwies Jürgen Kolb darauf, dass die Privateigentümer, die dort anliegen zuverlässig vor dem Wasser zu schützen seien.

Anmerkung:

Wirklich schön ist es, dass ein weiterer Außenbereich für den Kindergarten gewonnen werden konnte. Das lockert die Situation doch deutlich auf und die #Kinder müssen nicht mit dem Blick auf einen nahen Zaun leben.

Die Entwässerung im offenen Graben sehe ich insbesondere mit Hinblick auf die Kosten nicht als Problem. Vielmehr muss man beachten, dass Starkregenereignisse bestmöglich berücksichtigt werden. Da ändert aber die Verrohrung nichts. Wenn das Rohr voll ist, läuft es über. Der Graben tut nichts anderes.
Und irgendwie lockert so ein Graben die Optik im teils eng bebauten Umfeld vielleicht sogar ein Bisschen auf.

Ausbau „Kirchgärten“

Im Bild oben bereits zu sehen, hier nochmals auf der Karte, ging es nun um den Ausbau der Straße „Kirchgärten“:

Der rot markierte Teil der Straße, soll für den Verkehr, der vom Kindergarten weg geht, auf Vordermann gebracht werden. Die Anlieger wurden gefragt, ob sie zur Nutzung möglicher Bauplätze eine Erschließung wünschen. Bedarf bestand bei keinem. Somit geht es lediglich um den Ausbau der Straße, die bisher nicht asphaltiert ist.

Hier gibt es zwei Varianten:

  1. Regulärer Ausbau (Ausbau nach den Normen des Straßenbaus, Kosten ca. 115.000 €)
  2. Provisorium (lediglich Verdichtung und dünne Asphaltschicht, Kosten ca. 71.000 €)

Der Vorschlag der Verwaltung ist die günstige zweite Variante. Die Notwendigkeit der Straße stand außer Frage. Zudem soll eine alte Wasserleitung in diesem Stück erneuert werden. Dabei wird auf Antrag von Alexander Muth die Einbringung eines Hydranten geprüft.

Das Gremium stimmt dem Vorschlag einstimmig zu.

Anmerkung:

Wenn man sich die bestehenden und auch die geplante Verkehrsführung um den KiGa anschaut, muss man objektiv schon sagen, dass diese Straße für eine sinnvolle Verkehrsführung notwendig ist. Nachdem der Bring- und Holverkehr der Kinder zum Teil wahnsinnige Ausmaße annimmt, möchte man auch keiner „Mutter in ihrem SUV“ (Zitat aus der Sitzung) zumuten auf einer Schotterpiste zu fahren. So anstößig das für manche klingen mag, es trifft den Nagel auf den Kopf!

Die günstige Lösung hätte ich ebenfalls favorisiert. So manches Provisorium sieht nach 20 Jahren noch besser aus als ein Vollausbau.

Komplett vermisst im öffentlichen Teil habe ich eine Information, wie die Straße abgerechnet werden soll. Der Bürgermeister bezeichnete die Maßnahme als „Verbesserung“, was dann unter die weggefallenen Straßenausbaubeiträge fallen würde. Sofern es sich um eine nachträgliche Ersterschließung handelt, müsste man auch hier die Anlieger zur Kasse bitten, wie zuletzt für den Bereich „Hinter der Mauer“ beschlossen.

Straßenbeleuchtung

Für den neuen Straßenteil am Kindergarten werden sieben LED-Lampen benötigt. Im Angebot der Bayernwerke wurde auch die Umstellung von den angrenzenden sechs alten Lampen auf LED mit 2.300 € aufgenommen. Insgesamt wären dann rund 14.000 € zu investieren.

Angesichts der Einheitlichkeit wird beschlossen alle Lampen mit LED-Technik auszustatten.

Anmerkung:

Das ist schon sinnvoll für relativ wenig Geld ein einheitliches Bild zu schaffen. Zudem vertrete ich weiter die Meinung, die ich schon als Argument gegen die Abrechnung der Kosten im Wege der Straßenausbaubeiträge vertreten habe: Durch die immense Energieeinsparung finanziert sich diese Maßnahme in ziemlich kurzer Zeit von selbst.

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