Die erste #Sitzung des Gemeinderats konnte ich leider nicht besuchen, weil ich gesundheitlich etwas angeschlagen war. Arbeit geht vor und den Abend habe ich einfach zur Erholung genutzt. Zudem waren nur zwei für mich interessante Punkte auf der Tagesordnung.

Information über Bebauungspläne

Gleich von vier Gemeinden wurde über Bebauungspläne berichtet. Dabei ging es aber nur in Aura um ein neues Wohngebiet. Ebenso wie in Sulzthal sind die Bauplätze auch in Aura wohl sehr gefragt und deshalb wird erschlossen.

Anm.: Auch bei uns sind Bauplätze aktuell sehr gefragt

LTE-Versorgung

Hierzu gab es einen Bericht in der Zeitung. Bürgermeister Gotthard Schlereth hatte eine Anfrage bei Dorothee Bär als zuständige Staatsministerin gerichtet. Diese bezeichnet die Versorgungssituation als „überwiegend gut“.

Nachdem Vodafone bereits sein Netz im Markt aufgerüstet hat, soll bis 2021 für #Hassenbach ein weiterer Sendemast entstehen, weil hier durch ein Waldstück Probleme in der Versorgung auftreten.

Der #Gemeinderat schlug dem Bürgermeister vor, die Hassenbacher in der kommenden Bürgerversammlung darüber diskutieren zu lassen, bevor eine Entscheidung zum Thema gefunden wird. Es gäbe schließlich immer noch vereinzelt Bedenken bei der Errichtung von Mobilfunkmasten.

Anmerkung:

Jürgen Kolb hat Recht: Man kann die Entwicklung nicht aufhalten! Ich setze noch eins drauf: Man sollte die Entwicklung nicht aufhalten und versuchen vorne mitzuspielen!
Die Vernetzung ist ein Teil der Grundversorgung geworden, wie Elektrizität und Wasseranschluss. Mit autonomen Fahren, Smarthome und dergleichen wird das in Zukunft noch viel mehr der Fall sein. Noch vor ein paar Jahren konnte ich mir die heutige Technik nicht wirklich vorstellen. Die rasante Entwicklung zeigt, dass diese Zukunftsmusik schneller spielt, als viele denken.

Unser Netz im Sprachbereich ist okay, im Datenbereich grausam. Wenn Frau Bär das nicht glaubt, lade ich sie gerne auf eine kleine Fahrradtour durch unsere Gemeinde ein. Vor allem in ehemaligen D1-Netz gibt es massiv Nachholbedarf.
Beispiel Anbringung des Defi in der Alten Schule #Wittershausen: Nachdem eine einfache Lösung mangels Mobilfunknetz nicht möglich war, musste ein Telefonanschluss her. Glück im Unglück! Ich bin der Meinung, dass ein Gebäude ohne Netzanschluss ohnehin völliger Unsinn ist.

Wirklich zu loben ist, dass man die Bürgerversammlung in Hassenbach abwarten will!

Die einstigen Bedenken hinsichtlich der Strahlenbelastung sind wissenschaftlich Quark. Aber in Zeiten von Homöopathie und anderer Quaksalberei verbreiten sich nicht greifbare Ängste ohnehin schnell. Man muss daher versuchen den „Normalbürger“ möglichst sachlich aufzuklären. Leute mit Aluhüten wird man sowieso nicht aufklären können.

Neuer Radweg

Zu dem für mich interessantesten Punkt, dem Fahrradweg zwischen #Hassenbach und #Schlimpfhof gab es bisher nichts in der Zeitung. Ich hoffe, dass hier noch ein Artikel folgt und werde dann entsprechend hier berichten.


UPDATE:

Schon ist der Artikel zum Radweg bei inFranken.de online.

Es gibt nun zwei Planungsvarianten für den Radweg: Eine sieht eine komplette Straßenbegleitung der KG13 vor. Dafür müsste eine Schneise von acht Metern in den Baumbestand geschlagen werden. Dafür übernimmt der Landkreis die Planungs- und Baukosten der gesamten Strecke.
Die andere Variante kostet dem Markt ca. 40.000 €. Dafür wird ein bereits bestehender Wirtschaftsweg umgenutzt. Es geht um dieses Waldstück:

Beide Varianten sind denkbar und haben im Gemeinderat Befürworter und Gegner. Man will auch hier die beiden Bürgerversammlungen abwarten.

Anmerkung:

Schön ist, dass öffentlich diskutiert wird und man sich nicht gleich einer Meinung anschließt. Noch schöner ist die Einbindung der Bürger.

Mein Standpunkt ist, dass man den bestehenden Weg nutzen und keinen Wald für die Strecke opfern sollte. Die Rodung des Streifens und die unentgeltliche Überlassung an den Kreis kostet schließlich auch Geld, nur sieht man das bei der Kameralistik nicht.
Zudem ist es ökologisch und ökonomischer Unsinn. Man kann nicht am Projekt Grüngitter für mehr Randstreifen und dergleichen plädieren und dann einen Waldstreifen sinnlos opfern.
Die Verkehrssicherheit war an der Stelle bisher ebenfalls kein ernstes Problem, das Aufkommen ist überschaubar.

Es wird immer Radfahrer geben, die auf der Straße fahren. Nicht weil es dann kürzer wäre, sondern weil ein Rennrad meist sowieso den Radweg meidet. Für Freizeitfahrer wie mich (und das wird die Mehrzahl sein) gibt es nichts schöneres als einen Radweg möglichst weit weg von der Straße.

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One Comment

  1. Pingback: Ergebnisse 2. Sitzung des Marktgemeinderats - inOberthulba

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