Beteiligung der Jugend in der Kommune – analog und digital

Am 19.06.2018 fand auf Initiative des Landratsamts eine Veranstaltung zur besseren #Integration junger Menschen in die kommunalen #Strukturen ein. Eingeladen waren die Bürgermeister und Jugendbeauftragte der Gemeinden. Auch die beiden Vertreter des Marktgemeinderats Oberthulba waren anwesend.

Gute Beispiele und Betroffene

Berichtet wurde von bereits vorhandenen guten Beispielen, wie etwa vom Bürgermeister von Geroda-Platz Alexander Schneider oder den Initiativen der Stadt Bad Kissingen. Weiterhin gab es gerade für eine digitale Ansprache und Einbindung der Jugendlichen Anregungen und Auswertungen. Als Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es noch eine Broschüre, die den Kommunen beim Einstieg und der Gestaltung der Jugendeinbindung helfen soll.

Meinung

Dass man sich professionell und umfassend mit dem Thema beschäftigt ist natürlich gut und richtig! Aber die Einbindung der #Jugend muss nicht gleich in eine eigene Wissenschaftsdisziplin umschlagen. Ich weiß, dass meine #Meinung, einfach die Betroffenen selbst zu fragen, scheinbar in vielen Fällen zu einfach zu sein scheint. Aber wenn man Jugendliche ernsthaft in die kommunale Politik und Vorgänge einschließen will, sollte man sie vielleicht einfach und locker zu einem gemeinsamen Treffen einladen und die Interessen und Wünsche erfahren. Finden sich zum Beispiel dann genügend für einen Jugendrat, kann man das einfach ausprobieren.

Die digitale Einbindung der Jugend ist sicherlich für den Markt Oberthulba Zukunftsmusik. Denn selbst bei der digitalen Einbindung der erwachsenen Bürger geht es eher rückwärts denn vorwärts. An Umfragen oder Online-Gestaltungsprojekte braucht man da noch nicht zu denken.

Freilich darf man nicht erwarten, dass es in Oberthulba von quasi null auf hundert geht. Trotzdem sollte man sich letztlich an den Regionen orientieren, wo es junge Menschen hinzieht. Schaut man sich Städte an, ist die Integration aller Generationen wesentlich besser gelöst. Niemand zieht nach Nürnberg, weil es dort etwa ein tolles Portal zur Bürgerbeteiligung gibt. Aber das ist (nicht nur) für junge Generationen ein Mosaikstein, der zur Attraktivität einer Metropole beiträgt. #Zukunft braucht eben auch (analoge und digitale) Fortentwicklung!

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