Ergebnisse 12. Sitzung des Marktgemeinderats

Mit nur 14 Anwesenden war die letzte #Sitzung des Marktgemeinderats personell recht überschaubar (zur Tagesordnung).

Vorab zwei aktuelle Meldungen:

  • Die Bodenarbeiten am #Friedhof in Oberthulba beginnen nächste Woche. Die betroffenen Mitbürger wurden vorab persönlich informiert.
  • Der Walderlebnisweg „Oehrbachtaler“ wird feierlich am 07.07.2018 ab 13:00 Uhr gemeinsam begangen. Dazu treffen sich alle Wanderlustigen am Gemeindehaus in Hassenbach. Der Weg wird etwa zur Hälfte gelaufen, anschließend soll es Kaffee und Kuchen geben.

Verkehr Kissinger Straße

Die Einrichtung eines Stellplatzes an der Kissinger Straße würde die Gemeinde gerne zum Anlass nehmen, hier ein Stück Gehweg zu ergänzen. Die betroffenen Anlieger wären mit der Übertragung der notwendigen Fläche einverstanden, wenn man die Verkehrssituation hier grundlegend entschärft. Am besten solle der gesamte LKW-Verkehr aus der Straße ferngehalten werden.

Die Mitglieder des Marktgemeinderats diskutieren vor Ort über Möglichkeiten. Die wahrscheinlichste Lösung, die auch zulässig ist, wird ein #Tempolimit auf 30 km/h sein, sowie der Hinweis auf die Engstelle. Eine Sperrung für LKW scheide schon wegen den beiden sanierten Brücken aus, die mit entsprechenden staatlichen Zuschüssen extra für den Lastverkehr zugelassen wurden.

Zweiter Bürgermeister Jürgen Kolb, der die Sitzung leitete, gab außerdem zu bedenken, dass das Problem bei den Verkehrsteilnehmern selbst liegt. Diese werden immer rücksichtsloser und seien unbelehrbar. Da könne auch die Gemeinde nicht helfen.

Anmerkung

Da hat Jürgen Kolb Recht: Der #Verkehr ist zu einem Kriegsgebiet geworden. Nur noch wenige nehmen Rücksicht auf den anderen, das zieht sich durch alle Schichten und Generationen. Im Auto mutiert der Deutsche zum Einzelkämpfer. Kaum einer scheint den Inhalt von § 1 der Straßenverkehrsordnung zu kennen:

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Natürlich erwischt sich jeder mal dabei, dass er sich ärgert! Aber ich habe mir das bewusst versucht abzugewöhnen und glaube damit mein Leben verlängert zu haben. Nicht einmal wegen der sinkenden Unfallgefahr, wenn man lieber nachgibt als drauf zu halten. Sondern wegen des ersparten Stress beim Fahren… 😉

Trotzdem ist es natürlich #Aufgabe der Gemeinde Probleme und Gefahren im Verkehr zu beseitigen. Wie man im Titelbild an der Hauswand erkennen kann, ist dies eine schwierige Stelle. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung sollte obligatorisch sein, auch wenn der Fahrer mit Hirn hier nicht einmal mit den dann erlaubten 30 km/h fahren kann.
Ich hätte auch noch einen #Vorschlag, das Stück baulich zu entschärfen: Man könnte den Gehweg mit Absperrpfosten sichern (wie an der Einmündung Zum Hellbach) und so neben einer optischen Verengung auch für Schutz der Fußgänger und Anlieger sorgen. Zudem wäre das Anbringen eines zusätzlichen Warnschildes an der schrammerierten Hauswand eine zu prüfende Maßnahme.

Zum Weiterlesen: Verkehrsüberwachung

Änderungen Kirchgasse

In der Kirchgasse soll der Beginn des verkehrsberuhigten Bereichs nach hinten versetzt (verkürzt) werden. Dadurch entstehen vor dem „Spielstraßenschild“ noch zwei bis drei zusätzliche Stellplätze. Der jetzt wegen Kanalbau entfernte Belag soll durchgängig asphaltiert werden. Wo Pflaster bereits ist, soll es auch bleiben.

Anmerkung

Das halte ich für eine sinnvolle Maßnahme. Man wird ohnehin vermehrt Stellplätze brauchen, denn es fehlen ja durch den Marktplatzumbau dauerhaft Parkplätze. Wenn es eine Rathauserweiterung im angedachten Sinn gibt, wird sich dieses Problem im Zentrum von Oberthulba enorm verschärfen. Man sollte das nicht aus den Augen verlieren und muss vielleicht in diesem Zug später einmal das Konzept des gesamten Bereichs überdenken.

Baugebiet „Koppenfeld/Rasenwiese“ Reith

Der Bebauungsplan wird hinsichtlich des Mindestabstands einer Einfriedung zur Straße für das #Baugebiet und auch für die Gebiete „Hägholzer Rain“ und „Alte Reither Straße“ geändert. Der Abstand von einem Meter muss nun nicht mehr eingehalten werden. Das wurde er ohnehin in vielen Fällen nicht und daher entschied man sich zur Anpassung.

(Anm.: Eine nicht wirklich benötigte Regelung wird abgeschafft. Gut so!)

Weiterhin ist die Erweiterung des Baugebiets um vier Bauplätze geplant. Die Verhandlungen mit den Eigentümern sind allerdings nicht abgeschlossen. Trotzdem vergibt der #Gemeinderat die Planung der Erweiterung bereits jetzt einstimmig an das Büro Bau Consult. Die Maßnahme soll mit der Erstattung aus der Kanalsanierung verrechnet werden.

Anmerkung

Bauplätze sind dringend nötig, viele wollen #bauen! Es muss also etwas geschehen und da ist das Vorgehen in diese Richtung einfach notwendig. Vielleicht erfährt man irgendwann einmal die entsprechenden Pläne für die Zukunft aus dem Rathaus. Auch wenn die Verhandlungen, etc. nicht-öffentlich sind, kann man durchaus einmal etwas zu den Plänen sagen. Aber mit Informationen ist es ja so eine Sache…

Vergaben & Ausstattung der Verwaltung

Die Straßenbeleuchtung für den #Marktplatz wurde umgeplant und ist jetzt hinsichtlich der Lichtverschmutzung optimiert. Angenehmer Nebeneffekt der neuen Lampen: Sie sind mit 21.677 € fast 1.500 € billiger als zunächst geplant. Die Bayernwerke werden zehn Laternen mit einer Leistung von 19 Watt (LED, Lichtfarbe: 3.000 Kv) installieren.

Der #Bauhof will eine neue Abstellmöglichkeit für die vielen Geräte haben. Diese stehen bisher noch in der Waldstraße, aber auf Dauer soll das alte Areal geräumt werden. Dazu soll etwa diese Fläche asphaltiert werden. Der Auftrag wird für ca. 26.000 € an die Firma Hell vergeben werden.
Zudem soll eine Halle in Leichtbauweise angeschafft werden. Wegen Unklarheiten bezüglich der Haltbarkeit des Daches wird hier eine Vergabe verschoben.

Die Verwaltung treibt zudem die Digitalisierung voran und möchte für den Bereich der Finanzverwaltung einen Umstieg auf ein neues Verfahren durchführen. Es ergeben sich zahlreiche Vorteile für die Mitarbeiter. Die Kosten belaufen sich auf 8.800 € für die Anschaffung und 131 € monatlich für die Wartung. Der Beschluss zur Einführung zum 01.01.2019 wird einstimmig gefasst.

Haushalt

Der Haushalt wurde vom Landratsamt bestätigt. Lediglich der Hinweis auf die Unterdeckung bei den #Friedhofsgebühren und der #Abwasserbeseitigung wurde angebracht. Letztere muss ohnehin dieses Jahr erneut kalkuliert werden und somit wird der Preis für den Kubikmeter #Wasser wohl steigen.

Kolb bringt an, dass der Markt Oberthulba sehr viel in die #Wasserversorgung investiert habe und daher gut aufgestellt sei. Das Wasser koste natürlich dann mehr als andernorts, ist aber dafür besser.

Anmerkung

Oberthulba ist wirklich ein Vorreiter in der Wasserversorgung. Hier wurde zukunftssicher investiert und so einige könnten sich eine Scheibe bei uns abschneiden. Der Preis unseres Wasser hält sich dennoch im erträglichen Rahmen und das ist es mir persönlich auch Wert. Schließlich trinke ich aus Überzeugung seit Jahren unser Leitungswasser statt Wasser aus Flaschen und ich liebe es.

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