Johannisfeuer im Markt Oberthulba – Übersicht

Eins der schönsten #Events ist nicht nur für viele Kinder die jährliche Entzündung des Johannis- oder Sonnwendfeuers. Es ist einfach herrlich, wenn die Tage lang und warm sind und man mit Freunden und Bekannten in zünftiger Runde beisammen sein kann. Die #Veranstaltung ist da ein willkommener Anlass.

Termine in der Marktgemeinde

Wegen der Regenfälle in den letzten Tagen, sollte es dieses Jahr keine Probleme oder gar Absagen wegen Brandgefahr geben. Hier die #Termine aus den einzelnen Ortsteilen. (Bei Fehlern freue ich mich über einen Hinweis!)

16.06.2018 SV Hassenbach Sportplatz Hassenbach
16.06.2018 FFW Oberthulba Mauerschrose (Mauersrasen)
22.06.2018 FFW Wittershausen Feuerwehrhaus Wittershausen
22.06.2018 FFW Hetzlos Spielplatz Hetzlos
22.06.2018 Musikverein Thulba-Reith & FFW Thulba Feuerwehrhaus Thulba
23.06.2018 Jugendclub Frankenbrunn Frankenbrunn
23.06.2018 DJK Schlimpfhof Sportplatz Schlimpfhof

Hintergrund

Wikipedia sagt zu dem Brauch:

„Zu den Bräuchen zählte in der Johannisnacht der Tanz um das Johannisfeuer. Das Johannis- oder Würzfeuer steht in einem Zusammenhang mit der Symbolik von Feuer und Sonne wie auch der Sonnenwende. Deshalb wird das Feuer selbst ebenso als Sonnenfeuer bzw. Sonnwendfeuer bezeichnet. Es ist ein seit dem 12. Jahrhundert erstmals, seit dem 14. Jahrhundert dann häufig belegter Brauch. Das Feuer wird meist in der Nacht vor dem Johannistag angezündet. Vor allem auf Bergen ist es ein altes Symbol für die Sonne und damit für Christus. Auch Johannes selbst hat mit Feuer zu tun, denn er gilt nach dem Propheten Maleachi als der Vorläufer Jesu (Mal 3,1–2 EU). Johannes sagte, dass Christus mit „Feuer und mit Geist“ taufen werde (Mt 3,11 EU). Die Höhen- oder Bergsymbolik befindet sich im sogenannten Lobgesang des Zacharias, des Vaters von Johannes (Lk 1,76–78 EU).

Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer Dämonen abwehren, die Krankheiten hervorrufen oder Viehschaden und misswüchsige Kinder bewirken. Darauf deuten auch die Strohpuppen hin, die man in manchen Gegenden ins Feuer wirft („Hanslverbrennen“). Insbesondere sollten auch Hagelschäden abgewehrt werden, daher wird das Johannisfeuer auch als Hagelfeuer bezeichnet. Dieses Brauchtum liegt vermutlich in der großen Beliebtheit des Heiligen begründet. Das Johannisfeuer findet man in verschiedener Ausgestaltung fast über ganz Europa verbreitet.“

In Wittershausen wird die Strohpuppe übrigens nicht ins Feuer geworfen, sondern erwartet unglückselig mitten im Scheiterhaufen auf einem Mast ihr Schicksal.

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