Ergebnisse 10. Sitzung des Marktgemeinderats

Die 10. #Sitzung des Gemeinderats im Jahr 2018 hatte eine relativ kurze Tagesordnung, aber dennoch ein paar interessante Neuigkeiten zu bieten.

Ortstermin Quellenstraße

Beginn war an der Quellenstraße, wo ein Stück Verbindungsweg wegen einer geplanten Garage vom Fußweg für die Nutzung mit dem Pkw umgewidmet werden soll. Das ist unproblematisch möglich und eröffnet den Anwohnern eine sinnvolle Nutzung des Grundstücks.

Die für die Allgemeinheit wichtigere Information gab es zum Grundstück „Villa #Jedicke“. Nachdem vor gut einem Jahr Schwung in die Sache gekommen war, stagniert der Prozess seitdem. Nach den Bemerkungen von Bürgermeister Gotthard Schlereth sind derzeit neue Termine mit dem Investor geplant.

Anmerkung

Die Natur hat sich, wie man im Bild oben erkennen kann, ihren Teil schon wieder zurück geholt. Es wäre schön, wenn man diesen Hektar Bauland in Top-Lage endlich einer Nutzung zuführen könnte. Wohnungen und #Bauplätze könnte gerade der Ortsteil Oberthulba dringend gebrauchen.

Bewerbung um Umweltbildungsstätte und Biodiversitätszentrum

Ministerpräsident Markus Söder hat in seiner Regierungserklärung den Nationalpark Rhön vorerst aus der Welt geschafft und will die einzelnen Regionen mit allerhand Zentren und Einrichtungen zufriedenstellen. Für die Rhön ist ein Biodiversitätszentrum und eine Umweltbildungsstätte geplant.

Der Markt Oberthulba hat bisher mündlich sein Interesse als Standort für eines der beiden bzw. eines Teils bekundet. Es soll ein abgestimmtes Konzept des Landkreises Bad Kissingen erstellt werden, in dem sich die Marktgemeinde positionieren will.

Dazu werden allerhand Vorzüge zusammengefasst, unter anderem die gute Verkehrsanbindung, die lokale Anstrengungen zur Stärkung des Tourismus und die vorhandenen Räumlichkeiten (Probstei Thulba), die ohnehin dem Freistaat Bayern gehören.

Der Gast Manfred Manger (für die Seniorenunion der CSU) fordert ebenfalls, dass sich Oberthulba für eine Einrichtung stark machen solle. Schließlich habe man bei der Ausweitung des Biosphärenreservats auch die entsprechenden Flächen geliefert und die Räumlichkeiten der Probstei bieten sich an, da hier auch schon viel investiert wurde.

Der #Gemeinderat fasst den Beschluss, sich auf beide Einrichtungen zu bewerben.

Anmerkung

Da ist der Bürgermeister in seinem Thema, das merkt man sofort. Er hat eine ausschweifende Rede zur Sache gehalten und lässt sich auch von „komischen Blicken“ einiger Bürgermeisterkollegen nicht aus dem Tritt bringen. Und das ist genau richtig!
Wir haben schon geliefert in Oberthulba und wenn wir auch kein Teil der „Kernzone Rhön“ sind, so haben wir maßgeblich bei den Naturschutzprojekten mitgewirkt. Das verdanken wir Gotthard Schlereth, da gibt es kein Gewackel. Jetzt wird ausgeteilt und wer bei der Arbeit die Hand gehoben hat, sollte das auch beim Verteilen der Lohntüte tun.

Auch wenn wohl einiges schon entschieden ist, sollten wir auf uns aufmerksam machen. Selbst wenn wir keine dieser Einrichtungen erhalten, so bleiben wir in München auf dem Schirm und die Probstei kann einer adäquaten Nutzung zugeführt werden. Dabei sollten wir aber weder die Ortsbürger und die Kirchenverwaltung Thulba aus dem Auge verlieren, noch den Vertragspartner Diözese. Die Räumlichkeiten sollten letztlich der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Kanalproblem im Gewerbegebiet

In der Hans-Bördlein-Straße in Reith hat sich nach nur 18 Jahren der Kanal gesetzt. Eine Reparatur der defekten zwölf Meter im Rahmen der Gewährleistung scheidet aus, weil diese bereits 2004 abgelaufen ist. Die Firma BaurConsult bietet aus Kulanz und der dauerhaft guten Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde an, auf die Planungs- und Beauftragungskosten für die Sanierung zu verzichten.

Die Verwaltung schlägt vor, die Arbeiten bei der nächsten größeren Maßnahme mit zu erledigen und bis dahin den Bereich abzusperren. Der Durchfluss ist gewährleistet, weitere Schäden waren nicht erkennbar.

Nach Rückfrage einiger Mitglieder des Rats zur Ursache der Setzung konnte man keine Antwort geben. Es kommen etwa Fehler beim Einbau oder Materialfehler in Betracht. Der Marktgemeinderat wünscht sich weitere Untersuchungen des restlichen Kanals und eine Überwachung, um schnell neue Baustellen in dem Teilstück zu erkennen.


#bauen

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2 Gedanken zu „Ergebnisse 10. Sitzung des Marktgemeinderats

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