Am vergangenen Samstag (25.11.2017) hat Hans Dünninger in der Alten Schule in Wittershausen sein Buch Die Kriegsteilnehmer aus Wittershausen – Eine Dokumentation gegen das Vergessen vorgestellt. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, was das große Interesse an diesem Projekt verdeutlicht und den Einsatz von Hans Dünninger würdigt.

Riesiger Rechercheaufwand

Der Autor hat bereits im Jahr 2014 begonnen zu recherchieren und aus einem anfänglich noch vagen Projekt entstand schnell die Idee, die Ergebnisse tatsächlich in Buchform zu bringen. Neben den letzten noch lebenden Kriegsteilnehmern und deren nahen Angehörigen hat Dünninger sämtliche Archive im In- und Ausland nach Material durchforstet und eine unglaubliche Fülle an Originaldokumenten auftreiben können.
Außer Tagebüchern, Feldpost und Unmengen an Fotos konnten die Besucher auch die Kriegsgefangenenakten der Wittershäuser Soldaten aus aller Welt betrachten. Daneben wurden auch die Wege der Kriegsteilnehmer auf Landkarten eindrucksvoll nachvollzogen.

Zudem war Dünninger selbst in Russland, wo er neben Akten auch die unmittelbaren Kriegsschauplätze und teilweise die Kriegsgräber der gefallenen Soldaten aufsuchte. Durch die kostenpflichtigen Auskünfte kommt schnell eine nicht zu unterschätzende Geldsumme zusammen, die Hans aber nicht von seinen Forschungen abhielt. Hinzu kommt natürlich ein immenser zeitlicher Aufwand.

Dank erhielt Hans schließlich vom Bürgermeister Gotthard Schlereth und natürlich von den vielen Besuchern:

Inhalt des Buches

Das Buch umfasst die zivilen und militärischen Verhältnisse der 92 Kriegsteilnehmer aus Wittershausen und bietet darüber hinaus viele Informationen rund um den Kriegsverlauf und die Umstände der Gefangenschaft. Die Darstellungen sind sehr detailreich und die komplette Aufmachung ist in der Region wohl einzigartig.

Für 25,- € kann man das Buch Die Kriegsteilnehmer aus Wittershausen – Eine Dokumentation gegen das Vergessen direkt bei Hans Dünninger erwerben. Auf wittershausen.com soll es künftig noch ein Bestellformular geben. Bis dahin kann man sich ganz einfach bei mir melden, ich leite die Bestellung an Hans Dünninger weiter.

Für die Bilder ein herzliches Dankeschön an Carina Straub, die im Übrigen auch das Buchcover gestaltet hat.

Reisevorschlag: KZ Ausschwitz

Bereits seit langer Zeit habe ich selbst überlegt einmal nach Auschwitz zu fahren, um mir das Konzentrations- und Vernichtungslager dort anzusehen. Nachdem ich es in gemütlicher Runde nach einer Vorstandssitzung der FFW Wittershausen angesprochen hatte, waren auch Andere von der Idee nicht abgeneigt und so habe ich mit der Unterstützung von Frank Strietzel einen Reisevorschlag entworfen, den mich Hans Dünninger nach seiner Präsentation kurz vorstellen ließ.

Gleich darauf habe ich viel Zuspruch erhalten und es haben sich bereits einige Interessenten bei mir gemeldet, so dass ich im kommenden Jahr eine konkrete Reiseplanung aufstellen will. Als Termin kommen die verlängerten Wochenenden zu Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam 2019 in Betracht. (Eine Reise noch in 2018 ist wegen Terminschwierigkeiten nicht sinnvoll.)

Den Reisevorschlag kann man hier einsehen und natürlich sind auch Mitbürger aller anderen Ortsteile recht herzlich eingeladen, an dieser Fahrt teilzunehmen. Sobald die Planung im nächsten Jahr abgeschlossen ist, werde ich auf meiner Seite auch eine entsprechende Anmeldemöglichkeit zur Verfügung stellen.

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