Ergebnisse zur Nationalparkumfrage

Die Umfrage zu einem möglichen Nationalpark in der Rhön stieß innerhalb der virtuellen und realen Welt auf ein beträchtliches Echo.
Dies zeigt umso mehr, wie viel Brisanz weiterhin in diesem Thema steckt.

Die Rohdaten lagen bei insgesamt 190 Teilnahmen und nach der manuellen Korrektur offensichtlicher Mehrfachstimmabgaben verbleiben 159 Einsendungen. Selbstverständlich konnte dabei nicht sichergestellt werden, dass Stimmabgaben nur aus dem Markt Oberthulba erfolgten. Es bleibt aber zu bedenken, dass sowohl der erfasste Schnitt als auch die Abstimmenden aus anderen Gemeinden wohl ein sehr ähnliches Ergebnis abgeben dürften. Die Daten sind nicht repräsentativ, haben aber dennoch einen nicht zu verschweigende Aussagekraft.

Um die Spannung gleich vorab aus der Sache zu nehmen, werde ich die Ergebnisse zur Frage „Ein möglicher „Nationalpark Rhön“ ist für den Markt Oberthulba…“ zum aktuellen Zeitpunkt nicht veröffentlichen. Entgegen der Meinung vieler Teilnehmer liegt mein Augenmerk auf den Fragen zwei und drei, also der Bürgerbeteiligung zur Sache. Es ist Sache des amtierenden Gemeinderats sich um die Erhebung der Bevölkerungsmeinung zu kümmern. Dabei sollen die folgenden Auswertungen zeigen, wie hoch der Mitsprachebedarf der Bürger ist:

Demnach wünschen sich 80 % eine gesonderte Bürgerversammlung in der Marktgemeinde zum Thema NP3 und 81 % sprechen sich für eine (repräsentative) Bürgerbefragung aus.

Nach einem sehr angenehmen Gespräch heute mit Herrn Bürgermeister Schlereth besteht auch seinerseits der Bedarf einer Bürgerversammlung zu gegebenem Zeitpunkt. Entgegen der Meinung, die man aus den lokalen Printmedien gewinnen kann, ist auch für Schlereth der „Nationalpark Rhön“ keineswegs ein gesetzter Stein. Wir waren uns recht schnell einig, dass man die Möglichkeit mit kühlem Kopf betrachten muss und die Beteiligten besser involviert werden sollten.

Als Anregung neben einer Bürgerversammlung spreche ich mich dafür aus, eine Bürgerbefragung durchzuführen, sobald es die Faktenlage zulässt.

Dem Gemeinderat stelle ich gerne die gesammelten und aufbereiteten Daten auf Wunsch zur Verfügung.

Das Ergebnis zur eigentlichen Nationalpark-Frage gebe ich ggf. nach abschließender Behandlung (d.h. Bürgerversammlung, -befragung oder einfachem Gemeinderatsbeschluss) des Themas bekannt.

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